



Frisur bezeichnet die Gestaltung des Kopfhaares. Jedes flexible Haar kann in Form gebracht werden, unabhängig vom Ursprung. Die meiste Sorgfalt gilt der Gestaltung menschlichen Kopfhaars, wodurch sich vielfältige Frisiertechniken etabliert haben.
In vielen Kulturen hat die Frisur eine bedeutende soziale Rolle. Menschen mit Haarproblemen leiden mitunter darunter, nicht der Frisurnorm zu entsprechen. Frauen empfinden diesen Umstand meist intensiver als Männer. Kahlheit wird häufig durch Hilfsmittel wie Perücken oder Haarteile verdeckt.
Jede Zeit und Kultur bringt eigene Haarstile hervor. Sie können Ausdruck von Zugehörigkeit oder Abgrenzung sein – elitär oder nonkonform.
Im 18. Jahrhundert war der preußische Soldatenzopf vorgeschrieben, obwohl er unpraktisch war. Nach der Französischen Revolution galt der Männerzopf der Perückenmode als rückständig. In China wurde die von der Qing-Dynastie geprägte Zopfpflicht mit der Revolution 1911 abgeschafft.
Öffentliche Personen setzen oft auffällige Frisuren zur Selbstinszenierung ein. Die Beatles prägten den Pilzkopf.
Je nach Frisur kann das Frisieren sehr zeitintensiv sein, weshalb viele Menschen versuchen, ihre Frisur vor Witterung oder Fremdeinwirkung zu bewahren. Perücken dienen auch dazu, temporären Haarmoden gerecht zu werden, etwa im Barock oder in der britischen Justiztradition. Die jahrhundertealte britisch-irische Perückentradition endete in Irland 2011.
Friseur/in und Tressierer/in ist ein Lehrberuf und reglementiertes Gewerbe in Österreich. Die amtlich geführte Berufsbezeichnung lautet Friseur/in und Perückenmacher/in (Stylist/in).
Gängige Synonyme sind CoiffeurIn, HaarstylistIn, StylistIn, auch in englischsprachig Hairdresser & Wigmaker genannt.
Heutzutage bezeichnet Stylist die Grundausbildungen in Frisieren und Tressieren, ergänzt durch Haut- und Nagelpflege sowie dekorative Kosmetik. Dazu gehören Schminken, das Färben und Formen von Augenbrauen und Wimpern.
Zu den Erwartungen zählen Freundlichkeit, gepflegtes Erscheinungsbild und höfliches Auftreten, ebenso Stilgefühl sowie handwerkliche Genauigkeit und Feingefühl. Kreatives Grundverständnis sind ebenso gefragt wie Kontaktfreude, sprachlicher Ausdruck und selbständige Kundenbetreuung.
Widerstandsfähige Haut wird vorausgesetzt, aufgrund des Umgangs mit chemischen Präparaten, die hautreizend oder -schädigend sein können. Erschwerend wirkt, dass der Beruf dauerhaftes Arbeiten im Stehen mit sich bringt.
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