





Die Haarfärbetechnik Balayage (vom französischen „balayage“ = Kehren oder Fegen) ist eine innovative Form der Haarfärbetechnik, die in den letzten Jahren weltweit zum Trend avancierte. Der Begriff wird heute auch für die damit erzielten Frisuren verwendet.
Im Gegensatz zu traditionellen Verfahren, wo das gesamte Haar gleichmäßig koloriert oder feine Strähnchen mit Folien gefärbt werden, wird die Haarfarbe bei Balayage-Technik individuell und in fließender Bewegung aufgebracht.
Die Färbung beginnt nicht am Ansatz, sondern erst in den unteren Haarbereichen, was ein fließendes, lebendiges Farbergebnis ergibt. Ein Vorteil dieser Technik ist, dass kein auffälliger Ansatz nachwächst.
Häufig werden verschiedene Farbnuancen eingesetzt, um Tiefe zu erzeugen, Kontraste zu schaffen und Gesichtspartien gezielt hervorzuheben.
Die Technik kann bei nahezu jeder Frisur angewendet werden – vorausgesetzt, das Haar ist lang genug. Bereits bei längeren Pixie-Cuts ist der Effekt sichtbar. Am beliebtesten ist Balayage jedoch bei langen Haaren.
Die Wurzeln dieser Technik liegen in Frankreich, und erstmals in den 1970er Jahren im Salon Carita in Paris zum Einsatz kam. Zur Trennung behandlungsfreier und kolorierter Strähnen kamen anfangs Wattepads zum Einsatz.
In Nordamerika wurde die Technik als „Downtown-Blond“ populär, wo Prominente und Influencer den Look populär machten.
Hair Extensions ist eine Stylingmethode, um Haarfülle und Haarlänge zu erhöhen. Der englische Fachbegriff lautet Hair Lengthening. In Deutschland wird diese Dienstleistung überwiegend von Friseuren ausgeführt, weil entsprechende handwerksrechtliche Vorgaben gelten. In einigen Bundesländern können auch Nicht‑Friseur:innen unter bestimmten Bedingungen eine befristete Erlaubnis zur Ausführung erhalten.
Es existieren diverse Arten von Haar, die zur Verlängerung genutzt werden. Unbehandeltes europäisches Haar gilt als besonders hochwertig. Dieses wird oft aus Regionen wie der Ukraine oder Belarus bezogen. Da europäisches Haar rar und teuer ist, setzt die Industrie oft auf indische Lieferungen. Dieses wird chemisch so aufbereitet, dass es farblich zu europäischen Haaren passt. Zuerst verliert das Haar durch Bleichen seine Ausgangsfarbe, danach wird es mit Haartonfarben eingefärbt. Dadurch bleibt die Farbintensität länger erhalten.
Der elliptische Querschnitt des indischen Haars ähnelt sehr dem des europäischen Haares. Die ähnliche Querschnittsform sorgt für ein vergleichbares Griffgefühl wie bei europäischen Haaren. Indien liefert große Mengen an Haar, da dort traditionell hinduistische Pilger ihr Haar als Opfergabe darbringen. Tempelhaar ist ein gängiger Begriff für indisches Spendehaar.
Nur Haare, die hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, ergeben gute Extensions. Die Haarsträhnen müssen so ausgerichtet sein, dass die Schuppenschicht gleichmäßig nach außen zeigt. Ist die Schuppenschicht erhalten, bleibt das Haar besser geschützt und länger nutzbar. Zum anderen sollte die natürliche Haarfarbe weitestgehend erhalten bleiben, damit das Haar nicht zu viele Farbschichten aufweist. In der Branche wird dieses als Remy‑Haar bezeichnet. Sogar Haar, das beim Herstellen von Premiumhaaren herausgesiebt wird, wird genutzt. Es besitzt eine geringere Qualität und wird daher entsprechend etikettiert. Die Behandlung mit Säure sorgt dafür, dass das Haar beim Bürsten nicht fluffig oder toupiert wirkt. In Indien wird traditionell mit Henna gearbeitet, das auf Pflanzenfarbe basiert und das Haar weniger schädigt. Deshalb gehört Haar, das mit Henna gefärbt wurde, meist zur niedrigeren Qualitätsstufe.
Best hairdresser beyond Munich. You guys are absolute pros. I constantly get compliments from strangers on the street about how great my haircut is. Top-notch every time! 👍 See you soon! 🤩