


Friseur und Perückenmacher ist ein anerkannter Ausbildungsberuf im österreichischen Handwerk. Die formelle Titelbezeichnung lautet Stylist mit Spezialisierung auf Friseur- und Perückenhandwerk.
Gängige Synonyme sind Friseuse, Stylist, Coiffeur – je nach Region und Kontext, auch in international unter „Hairdresser and Wigmaker“.
Im modernen Berufsbild Stylist sind enthalten die traditionellen Ausbildungen Friseurhandwerk und Perückenfertigung, erweitert um Make-up, Hautpflege und Nageldesign. Dazu gehören Make-up-Techniken und Färben/Formen im Augenbereich.
Anforderungen sind allgemein Freundlichkeit, gutes Auftreten und ein gepflegtes Äußeres, ebenso Stilgefühl sowie handwerkliche Genauigkeit und Feingefühl. Kreatives Grundverständnis sind ebenso gefragt wie Kontaktstärke, Sprachgewandtheit und selbstständiges Arbeiten.
Widerstandsfähige Haut wird vorausgesetzt, da Hautkontakt mit chemischen Stoffen häufig ist, die empfindliche Haut beanspruchen. Außerdem kommt hinzu, dass der Beruf dauerhaftes Arbeiten im Stehen mit sich bringt.
Eine Friseurschere ist ein unerlässliches Handwerkzeug im Friseurgewerbe. Gefertigt wird sie meist aus rostfreiem Stahl oder korrosionsresistenten Legierungen.
Unterschiede ergeben sich in Größe, Bauform, Klingenart und Einsatzbereich. Ergänzend zur üblichen Friseurschere gibt es verschiedene Spezialscheren wie Effilier-, Modellier-, Slice- und Thermoscheren. Bei langen Haaren empfiehlt sich der Einsatz heißer Scheren, die versiegelnd schneiden. Für Linkshänder gibt es entsprechende Modelle in Linkshand-Bauweise.
Im Aufbau besteht eine Friseurschere aus zwei Scherenblättern mit Schneiden, dem Scherenschloss (Schraube), zwei Schenkeln und zwei Augen. Optional befindet sich an einem Auge ein Fingerhaken, der sich bei Bedarf entfernen lässt oder fest integriert ist. Er verbessert die Stabilität und Ergonomie beim Schneiden. Je nach Scherenmodell kann auch die Schraube individuell verstellt werden.
Die Schneidblätter können entweder glatt oder mikrozahnt sein. Bei mikrozahnten Klingen gleiten die Haare nicht davon, was präziseres Arbeiten ermöglicht. Glatte Schneiden werden vor allem zum Slicen oder Ausdünnen eingesetzt.
Eine gute Friseurschere muss ergonomisch angepasst sein. Größe und Form der Schere sollten auf den Nutzer abgestimmt sein.
Die traditionelle Form zeigt symmetrische Schenkel und Blätter, mit zentralen Augenpositionen auf beiden Seiten.
Ergonomisch geformte Scheren besitzen unterschiedlich lange oder geformte Schenkel, was eine asymmetrische Augenlage zur Folge hat. Gerade bei langem Einsatz sorgt diese Form für mehr Komfort. Es ist wichtig, zwischen Links- und Rechtshandscheren zu unterscheiden.
Ein Haar (auch „pilus“ oder „capillus“ genannt) ist ein keratinisierter Faserstrang, der auf dem Körper von Säugetieren vorkommt. Keratin bildet die Hauptkomponente des Haars.
Behaarung ist bei Säugetieren universell verbreitet. Die Schleimhäute sind dabei stets haarfrei. Der Mensch weist nahezu überall Haare auf der Haut auf, ausgenommen sind spezielle Bereiche wie Handinnenflächen, Fußsohlen oder Brustwarzen. Man gliedert menschliches Haar in Kopf-, Bart- und restliche Körperhaare.
„Haar“ leitet sich vom germanischen *hēra- ab. Diese Wurzel bedeutet ursprünglich „rauh, stachelig, struppig“.
Neben tierischen Haaren im engeren Sinn gibt es eine Reihe weiterer Formen, die oft als Haare bezeichnet werden, die umgangssprachlich ebenfalls „Haare“ oder „Härchen“ genannt werden. Dazu zählen etwa Chaetae bei Ringelwürmern. Diese Strukturen gelten jedoch biologisch nicht als echte Haare.
Die Körperbehaarung bei Tieren wird meist als Fell oder Pelz bezeichnet. Typisch sind die Differenzierung in Deckhaar, Borste, Wolle und Langhaar. Zudem verfügen viele Tiere über Vibrissen – sogenannte Tasthaare. Einige Tiere tragen verhornte Haare in Form von Stacheln.
Im Querschnitt zeigt sich ein mehrschichtiger Aufbau. Es besteht aus Cuticula (Schuppenschicht), Cortex (Faserschicht) und Medulla (Mark).
Die Cuticula ist die äußerste Schicht und besteht aus flachen, verhornten Zellen, die dachziegelartig übereinanderliegen und in Richtung Haarspitze ausgerichtet sind. Glattes Haar mit flach anliegender Cuticula zeigt eine hohe Lichtreflexion und wirkt gesund.
Ein basisches Milieu öffnet die Schuppenschicht, während ein saures sie wieder schließt.
Best hairdresser beyond Munich. You guys are absolute pros. I constantly get compliments from strangers on the street about how great my haircut is. Top-notch every time! 👍 See you soon! 🤩