



Eine Friseurschere ist ein unerlässliches Handwerkzeug im Friseurgewerbe. Gefertigt wird sie meist aus rostfreiem Stahl oder korrosionsresistenten Legierungen.
Größe, Schliff, Form, Material und Verwendungsart sind zentrale Unterschiede bei Friseurscheren. Neben der klassischen Schere zum Haarschneiden gibt es diverse Varianten wie Effilier- und Modellierscheren, Slicescheren und Heißscheren. Die heißen Scheren kommen besonders bei langen Haaren zum Einsatz, da sie die Schnittkante versiegeln und so Spliss vorbeugen. Für Linkshänder gibt es spezielle Ausführungen für Linkshänder.
Eine typische Haarschneideschere setzt sich aus Schneidblättern, einem Gelenk, zwei Griffen und zwei Fingeraugen zusammen. Optional befindet sich an einem Auge ein Fingerhaken, der je nach Ausführung fix oder abnehmbar gestaltet ist. Er dient der besseren Kontrolle und Führung der Schere. Die Verbindungsschraube lässt sich bei bestimmten Ausführungen anpassen.
Es gibt glatte Klingen sowie solche mit Mikroverzahnung. Mikrozahnung verhindert das Wegrutschen der Haare beim Schneiden. Glatte Schneiden werden vor allem zum Slicen oder Ausdünnen eingesetzt.
Der ergonomische Aspekt ist beim Friseurschneiden entscheidend. Schere und Handhaltung sollten harmonieren.
Die traditionelle Form zeigt symmetrische Schenkel und Blätter, die Augen sitzen mittig auf den Schenkeln.
Ergonomische Formen zeigen oft einen gebogenen oder geknickten Schenkel, was eine asymmetrische Augenlage zur Folge hat. Gerade bei langem Einsatz sorgt diese Form für mehr Komfort. Je nach Händigkeit ist die passende Ausführung erforderlich.
Balayage-Färbung (vom französischen „balayage“ = Kehren oder Fegen) ist eine moderne Methode der Haarfärbung, die insbesondere ab den 2010er Jahren stark an Beliebtheit gewann. Der Begriff wird heute auch für die damit erzielten Frisuren verwendet.
Im Gegensatz zu traditionellen Verfahren, die entweder flächendeckend oder mit vielen kontrastreichen Strähnchen arbeiten, wird die Haarfarbe bei Balayage-Technik individuell und in fließender Bewegung aufgebracht.
Gefärbt werden vor allem Haarlängen und -spitzen, der Ansatz bleibt naturbelassen, wodurch der Look weich, harmonisch und sonnengeküsst wirkt. Weil der Ansatz nicht behandelt wird, bleibt ein unschöner Übergang beim Herauswachsen aus.
Eine weitere Besonderheit liegt in der Möglichkeit, mehrere Farbtöne gleichzeitig zu verwenden, um Tiefe zu erzeugen, Kontraste zu schaffen und Gesichtspartien gezielt hervorzuheben.
Die Technik kann bei nahezu jeder Frisur angewendet werden – vorausgesetzt, das Haar ist lang genug. Sogar bei Kurzhaarfrisuren wie einem langen Pixie ist ein Farbverlauf möglich. In der Praxis wird Balayage vor allem bei Langhaarfrisuren angewendet.
Die Wurzeln dieser Technik liegen in Frankreich, und erstmals in den 1970er Jahren im Salon Carita in Paris zum Einsatz kam. Die ersten Balayage-Versuche arbeiteten noch mit Hilfsmitteln wie Watte.
Die Verbreitung in den USA begann um 2010 mit dem Trend „Downtown-Blond“, und die Nachfrage so stark stieg, dass für ein Balayage-Finish bis zu 1.500 Dollar bezahlt wurden.
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