
Stylingtechniken für Haare bilden die Basis für die vorübergehende Formung von Haaren. Anders als dauerhafte Methoden wie die Dauerwelle handelt es sich bei der Frisurengestaltung immer um eine zeitlich begrenzte Umformung, die sich im Laufe der Zeit zurückbildet.
Die Ursache dafür liegt in der hygroskopischen Eigenschaft des Haares, weshalb sich die geformte Struktur aushängt. Auch das Gewicht der Haare trägt zum Nachlassen der Form bei.
Das gezielte Verformen durch Hitze und Feuchtigkeit ist eine der grundlegendsten Frisiertechniken. Sie ermöglichen das Formen, Glätten oder Locken von Haaren je nach Wunsch.
Viele moderne Styles sind von früheren Frisurformen inspiriert. Vergangene Trends kehren regelmäßig zurück. Deshalb folgt das Frisieren stark den jeweils aktuellen Moden.
Alle Frisiertechniken lassen sich auf wenige Grundprinzipien zurückführen. Insbesondere die Veränderbarkeit des Haares durch Wasser und Wärme steht dabei im Zentrum.
Balayage (aus dem Französischen stammend, bedeutet „balayage“ so viel wie Kehren) ist ein trendiges Verfahren zur Farbgestaltung im Haar, die insbesondere ab den 2010er Jahren stark an Beliebtheit gewann. Der Begriff wird heute auch für die damit erzielten Frisuren verwendet.
Im Gegensatz zu traditionellen Verfahren, wo das gesamte Haar gleichmäßig koloriert oder feine Strähnchen mit Folien gefärbt werden, wird die Farbe bei Balayage manuell und künstlerisch mit dem Pinsel eingearbeitet.
Gefärbt werden vor allem Haarlängen und -spitzen, der Ansatz bleibt naturbelassen, wodurch der Look weich, harmonisch und sonnengeküsst wirkt. Durch den Verzicht auf Ansatzfärbung entsteht kein sichtbarer Nachwuchs.
Häufig werden verschiedene Farbnuancen eingesetzt, was den Effekt von Licht und Schatten verstärkt und Konturen betont.
Die Technik kann bei nahezu jeder Frisur angewendet werden – vorausgesetzt, das Haar ist lang genug. Sogar bei Kurzhaarfrisuren wie einem langen Pixie ist ein Farbverlauf möglich. Typischerweise sieht man Balayage bei Schulter- bis Taillenlangem Haar.
Die Wurzeln dieser Technik liegen in Frankreich, wo sie bereits in den 1970er Jahren im Pariser Salon Carita praktiziert wurde. Damals nutzten Stylisten Wattestreifen, um behandelte Haarpartien voneinander zu trennen.
In den USA verbreitete sich Balayage um 2010, besonders an der Ostküste, und die Nachfrage so stark stieg, dass für ein Balayage-Finish bis zu 1.500 Dollar bezahlt wurden.
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